zurück
Workflow oder Workflow-Management - wo ist der Unterschied?
Eine Workflow-Lösung arbeitet üblicherweise mit "Hot-Foldern", also Verzeichnissen
im Netzwerk oder auf dem lokalen Rechner, bei denen überprüft wird, ob eine Datei
in dieses Verzeichnis kopiert wurde. Ist dies der Fall, wird eine Aktion angestossen
und das Ergebnis erneut in ein Verzeichnis gestellt, daß ggf. wieder der Eingangsordner
des nächsten Arbeitsschrittes ist. Das Dokument hangelt sich so Schritt für Schritt
durch die einzelnen Prozesse. Jeder dieser Prozesse hat aber keinerlei Kenntnis vom Zustand
der anderen Prozesse - er weiß noch nicht einmal, ob vor ihm bereits ein Prozess abgelaufen
ist und ob nach ihm ein weiterer Prozess folgt.
Ganz anders das Workflow-Management. Eine übergeordnete Instanz (der Manager) kennt die
Zustände und die Eigenschaften jedes einzelnen Prozesses und der Dokumente. So ist es ihm
möglich, den Workflow intelligent zu steuern, also die einzelnen Schritte und Prozesse
zu überwachen, flexibel auf die Eigenschaften der Dokumente zu reagieren, Störungen zu
erkennen und die entsprechenden Aktionen zu starten. Der Lauf eines Dokumentes ist damit
nicht mehr starr definiert, sondern passt sich den Gegebenheiten an.
Die Lösung von LSZ
Mit dem Software-Paket "FlowCommander" folgt LSZ dieser Idee. Ein Server
steuert als Manager den Workflow. In einer Datenbank werden hierzu alle Informationen über
die einzelnen Prozesse sowie die Dokumente abgelegt. Der Server ist zu jedem Zeitpunkt über
den Fortschritt und den Zustand eines Dokuments informiert. Er kann die Belegung der
Maschinen planen, rechtzeitig Material ordern und bei Problemen den entsprechenden
Mitarbeiter rufen. Die Nachkalkulation eines Auftrags kann anhand der Daten aus der Datenbank
sehr einfach erstellt werden.
Ihr Kunde kann sich jederzeit Informationen zum Bearbeitungsstand seines Auftrages holen,
über Internet, Mailbox oder Faxabruf.
Grafische Oberflächen helfen Ihnen, den Workflow zu
planen, zu überwachen und zu simulieren, um Schwachstellen zu finden und den Arbeitsablauf zu optimieren.
Im FlowCommander finden Sie ein Werkzeug, das eine Verbindung von Verwaltung
und Produktion darstellt. Von der Angebotserstellung über die Produktion und Logistik bis
hin zur Auslieferung und Rechnungschreibung verbindet der FlowCommander alle betrieblichen
Vorgänge. Auch ausserbetriebliche Vorgänge wie Lieferanten oder Dienstleister können als
Teil des gesamten Workflows eingebunden werden. Falls Ihr Betrieb auf mehrere Standorte
verteilt ist, wird der FlowCommander jeden Standort als "Unter"-Workflow behandeln. Der
Datenaustausch findet automatisch über Internet, Wähl- oder Standleitung statt.
Weitere grundlegende Gedanken finden Sie unter:
Prozeßautomatisierung und Prozeßsicherheit (PAPS)
durch Workflow-Management
zurück